Skialpinlager der Klassen 6
Bereits zum zweiten Mal fand in der Vorweihnachtswoche das Skialpinlager für die Klassen 6 statt. 24 Schüler aus den Klassen 6a-6c fanden ein Bett im Hostel vom Wurzelrudi. Am 15.12. war 08:30 Uhr Treffen in Eibenstock. Nach einer kurzen Einweisung durch die Lehrer und der Hauschefin, ging es schnurstracks zur Zimmerbelegung, zum Bettbeziehen und Umziehen fürs Skifahren.
Spätestens 10:00 Uhr waren alle mit Ski, Schuhen und Stöcken versorgt und wollten sich auf die gut präparierte Piste stürzen. Aber HALT. Zuerst gab es eine kleine Erwärmung OHNE Ski. Da der Großteil noch nie auf Skialpin-Skiern stand begannen die Skilehrer von ganz vorne.
Also Ski richtigrum anschnallen, abschnallen, wieder anschnallen, abschnallen…
Dann ging es weiter über Gewöhnungsübungen wie Umtreten, Umspringen, Einbeinig Fahren, Grätenschritt, Treppenschritt, Gleitübungen… und schon war die erste Einheit um und keiner war am Hang.
Nach dem Mittagessen und einer kleinen Ruhepause ging es aber weiter. Der Zauberteppich rief und es wurden erste Grundlagen für das Fahren am Haupthang gelegt. Durch geschicktes verlagern des Körperschwerpunktes kam es zu ersten Kurven im Schneepflug oder im Pizzastyle. Hütchen und Tore sorgten weiter für eine Verbesserung des Gefühls für die schweren Ski und Schuhe. Für Stöcke am Schüler gab es erstmal keine Verwendung. Gegen Ende des ersten Tages konnten einige Schüler schon am Haupthang ihre ersten Erfahrungen sammeln. Und auch für unsere 6 Könner boten sich Übungen an, die ihr fahrerisches Können verbesserten. Für die Schüler die ein bisschen länger brauchten um sicher auf den Skiern zu werden, nahm sich Frau Kremling viel Zeit und Geduld um vor allem die kleinen Ängste zu besiegen.
Nach vier Stunden Üben waren die meisten bereit für das Abendbrot. Ein reichhaltiges Buffet sorgte dafür, dass die doch verloren gegangene Energie wieder aufgefüllt wurde. Um die Zeit zur Nachtruhe zu überbrücken, gab es die Wahl einer Fackelwanderung oder Skifahren, bis der Lift schließt.Gegen 21:00 Uhr waren aber alle geduscht und bettfertig. Und gegen 24:00 Uhr war dann wohl auch der letzte eingeschlafen.
Der nächste Tag startete 9:00 Uhr am Skilift mit einer kleinen Erwärmung und Gewöhnungsübungen. Der Hang am Zauberteppich wurde mit kleinen Hindernissen gespickt um das Gefühl für die Ski und den Schnee zu verbessern. Bis zum Mittag waren alle damit ganz gut beschäftigt. Zur zweiten Einheit am Tag sind einige zum Sessellift gestartet um den Haupthang unter die Skier zu nehmen. Im Laufe des Tages haben es dann alle Schüler an den großen Hang geschafft und übten fleißig bis zum Abend. Nach dem Abendbrot ging es zu Fuß in die Badegärten Eibenstock. Verständnisvolle Schwimmmeister drückten beide Augen zu um den Schülern den vollen Spaß mit Springen, Tauchen und Schwimmen zu ermöglichen. Nach dem 1,5km Rückmarsch hieß es dann „Zähneputzen, ab ins Bett“ und es dauerte auch gar nicht lange bis 8h Bewegung an frischer Luft und eine kurze Badeeinheit ihren Tribut forderten. Gegen 22:30 waren alle eingeschlafen.
Am letzten Tag stand das weitere Verbessern der Abfahrtstechnik am Hang im Mittelpunkt. Ein buntes Potpourri an Übungen sorgte dafür im kommenden Jahr die längeren Pisten in Südtirol sicher zu meistern. Gegen 15:30 waren dann alle kaputt und müde und wurden dankenswerter Weise von den Eltern wieder abgeholt. Es hat sich für alle Teilnehmer gelohnt. Die vielen Anfänger kamen nach drei Tagen den Haupthang sicher runter. Die wenigen Könner, konnten auch ihr Fahrkönnen verbessern und es musste keiner vom Notarzt auf der Piste versorgt werden. Ein rundum gelungenes Skilager endete somit am 17.12. mit zufriedenen Lehrern und Schülern.
Ein großer Dank gilt dem Team vom „Wurzelrudi“, das mit viel Engagement Essen kochte, Hinweise zur Grundreinigung gab und natürlich optimale Schneebedingungen zum Skifahren schafften.
Mit skisportlichen Grüßen
ReWe



