vom 11. April 2023

Lang ist es her, dass die Seminarschule nach Südtirol fahren durfte. Ende März war es aber wieder soweit und die Stahlkanten wurden geschliffen, ein neues Quartier gebucht und erstmals zur Sommerzeit ging es nach Meransen mit seinem Skigebiet Jochtal/Gitschberg.

Am Samstag 25.03. war Start und nach guten neun Stunden kamen wir im Doppeldeckerbus in der Pension Waldruh an. Kathrin, die Chefin sagte gleich an wo es lang geht und wie man sich im Haus zu verhalten hat.

Nach einer kurzen Nachtruhe ging es am nächsten Morgen fünf Minuten mit dem Skibus zur Talstation in Meransen. Das Skiausleihen dauerte und dauerte und dauerte. Aber gut Ding will bekanntlich Weile haben und gegen 11 Uhr ging es das erste Mal mit der Gondel auf den Berg. Da diese Seite des Skigebietes noch nie für das Skifahr-Lernen genutzt wurde, mussten die Lehrer selbst erstmal schauen, wo die Anfänger und Fortgeschrittenen ihre Übungen machen konnten. Die Könner machten sich unterdessen mit den mitgereisten Eltern auf den Weg, um alle Farben der Pisten zu befahren. Am Ende des ersten Tages stand bei einigen die Ernüchterung, dass für das Beherrschen der Bretter, die die weiße Welt bedeuten, doch Übung, Gleichgewicht und ein bisschen Mut erforderlich sind.

Im Mittelpunkt der weiteren Tage stand für die Anfänger und Fortgeschrittenen lernen, lernen und nochmals lernen. Frau Thoß und Herr Weise ließen hier auch so lange nicht locker, bis alle einigermaßen die Grundlagen des Skifahrens beherrschten.  

Einige der Fortgeschrittenen stiegen nach zwei Tagen in die Gruppe der Könner auf und wurden von den Eltern verantwortungsvoll über alle Pisten und durch alle Hütten geführt. Dafür gebührt Frau Hahn, Herrn Steinbach, Herrn Ebersbach, Herrn Aust und Herr Höppner ein riesiger Dank. DANKESCHÖN!

Durch diesen Aufstieg in die nächste Liga konnten einige begabte Anfänger in die Gruppe der Fortgechrittenen kommen. Frau Thoß hatte somit intensivere Zeit mit den Anfängern und siehe da, am Ende der Woche konnten die Pisten nicht steil genug sein. Von Rot über Schwarz wurde alles gemeistert und man erzählte sich sichtlich stolz, wer wo und wie, am besten, schönsten und schnellsten war.

Die fünf Skitage gingen dann doch relativ schnell vorbei. Als pädagogisches Fazit bleibt festzuhalten, alle konnten alle Pisten befahren, Handschuhe sind eine feine Sache im Schnee, wenn sie nicht im Zimmer bleiben, Tisch abwischen kann man auch lernen, die Wahl der richtigen Gondel kann für den Heimweg entscheidend sein und mit Schnallenstiefel kann man auch längere Laufdistanzen zurücklegen.

Nach dem obligatorischen Abschlussabend mit mehr oder weniger eigenen Gedicht-Kreationen und der obligatorischen Skitaufe, hieß es Sachen packen und am nächsten Morgen war pünktlich 07:30 Uhr Abfahrt in Richtung Auerbach.

Es wäre schön, wenn man den einen oder die andere in zwei Jahren wieder mit dabei hat, um das Gelernte zu vertiefen.

Mit skisportlichen Grüßen

René Weise

Das Skilager (Tagesablauf)

Jeden früh um 7 wach, Frühstück gabs schon halb 8

Und schon angezogen, wobei hat doch schon an der Zeit gezogen.

Nichts vergessen sonst geht’s wieder heim. Und das allein.

Ohne Bus is nämlich Schluss.

Skier ran und wer fährt voran?

Pause auf der Alm, da gabs nicht nur nen Halm.

Wieder runter mit dem Lift, denn die Abfahrt war oft Gift.

Im Apartment wieder Duschen aber nur schnell drunter huschen.

Abendbrot halb 7, och wie wir es alle lieben.

Um 10 vor 10 ist aber Schluss, na wegen morgen wieder, dem Bus.

Vorbei ist unsere Sause, leider müssen wir morgen wieder nach Hause.

Tamia Lüdecke, 7a

Schnappschüsse des Skilagers

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