Viel Spaß und Schnee beim Skilanglauflager der 6a auf dem Rabenberg

vom 14. Februar 2019

Vom Montag, dem 11.02.2019, bis zum Donnerstag, dem 14.02.2019 verbrachten die Seminarschüler der Klasse 6a eine tolle Skisportwoche auf dem Rabenberg. Dabei fanden sich vor Ort nach einem schneereichen Januar viel Schnee und damit beste Bedingungen für die jungen Skilangläufer. Unser Klassenausflug begann am Montag 12 Uhr an der Seminarschule. Ein Bus der Firma Meichsner brachte uns mit Sack und Pack auf den Rabenberg. Bereits in Skikleidung angekommen bezogen wir zunächst unsere Doppel- und Einzelzimmer im „Haus 2“. Danach ging es gleich auf die Piste. Nach ein paar Erwärmungsrunden um den Sportplatz bei dichtem Schneefall zwang uns der Wind bereits heute das erste Mal auf die Loipen im geschützteren Wald. Mit Sonnenbrille, guter Laune und mit Traubenzucker und Schokolade von Herrn Stark für all diejenigen Schüler, die das Mittagessen vergessen hatten, bewältigten wir hier die eine oder andere Herausforderung. Nach einem reichhaltigen Abendessen stand unsere erste Einheit in der Schwimmhalle an. Herr Langer und Herr Stark schikanierten die keineswegs müden Schüler mit allerlei Übungen zum Brust- und Rückenschwimmen. Die eingesetzten Schwimmbretter bewahrten den Einen oder Anderen vorm Untergang. Nach einem abschließenden Entspannungsbad im Whirlpool verzogen wir uns auf die Zimmer. Die erste Nacht verlief nach Wissen der Betreuer recht ruhig … Das Wecken an Tag 2 war überflüssig, da die meisten Schüler schon vorher erwachten und vor Energie strotzten. Nach dem Frühstückgeleiteten die Skiexperten Langer und Weise die Sportler somit guter Dinge zu den Übungsloipen auf dem hiesigen Sportplatz. Bei Fang- und Abschussspielen und Technikeinheiten mit und ohne Stöcke wurde den Kindern schnell warm. Noch ein paar Waldrunden, dann ging es zum Mittagessen. Die angeordnete Mittagsruhe wurde fast allen Schülern ignoriert. Lautstarke Tumulte auf dem Gang ließen auf große Reserven rückschließen. Das nachmittagliche Abfahrtstraining am Steilhang endete nicht für jeden ohne Sturz, bis auf einige blaue Flecken gab es keine schwerwiegenderen Verletzungen. Zum Abschluss wurde noch eine kleinere Skitour gelaufen. Nach kurzer Ruhepause stand unsere Turnhallenzeit an. Für die Störung ihrer Mittagsruhe revanchierten sich die Fachlehrer Langer und Stark mit vier 90m-Läufen und etlichen Burbeeps. Etwas gezeichnet, aber immer noch motiviert, vergnügten sich die Sportler noch beim Fußball und Volleyball oder verfolgten das Geschehen aus sicherer Entfernung auf einem Mattenberg. Die letzte Tageseinheit gab es wieder im Wasser. Schwimmen ging jedoch nur noch schleppend. Beim Tauchen und Springen machten die Sechser eine bessere Figur. Die auf 23.00 Uhr angesetzte Nachtruhe wurde an diesem Abend teilweise ignoriert und bereits eher eingeleitet … Tag 3, Mittwoch, 7.15 Uhr: Herr Stark begibt sich auf seinen morgendlichen Weckrundgang. Er findet in nahezu jedem Zimmer nur scheintote, kaum ansprechbare Schüler vor, die sich teilweise murrend aus dem Bett quälen. Nur keine Müdigkeit vortäuschen! Nach dem Frühstück stand wieder Techniktraining an. Als wäre das Weglassen von Stöcken nicht schon genug Schinderei, musste heute sogar auf einen Ski verzichtet werden. Von Herrn Langer und Herrn Weise angeordnete Übungen zum Diagonalschritt, Doppelstockschub und Kurven- und Schneepflugfahren sollten im Wald rasch in die Praxis umgesetzt werden. Auf der von Herrn Stark persönlich gesetzten Slalomstrecke trennte sich dann die Spreu vom Weizen. Während einige Schüler den Parkour zügig und problemlos meisterten, taten sich andere wiederum schwer beim Umkurven der Hütchen. Sprichwörtlich ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Verletzt hat sich keiner und Spaß hatten alle! Die Mittagspause verlief wesentlich ruhiger als am Vortag. An der letzten großen Skitour über ca. sieben km beteiligten sich lobenswerter Weise alle Schüler der Klasse 6a und es ist auch keiner im Wald zurückgeblieben. Beim Biathlon in der Halle (Laufen und Hütchen abwerfen) am späteren Nachmittag wurden jedoch erste Erschöpfungsanzeichen sichtbar und zum Teil auch laut geäußert. So verkündete Tim Wutzler bei seinem Spaziergang auf der Biathlonrunde, dass er kaum noch laufen könnte, weil er heute den ganzen Tag Skifahren war. Nach all den Strapazen forderten die Sportlehrer beim abendlichen Schwimmen von jedem Schüler auch noch 200 m am Stück (8 mal 25 m) und das Heraufholen eines Tauchringes vom Grund des Beckens für die Vergabe der Schwimmstufe „Bronze“. Den Abschluss des Abends verbrachte ein Teil der Klasse auf den Zimmern, der andere Teil besuchte mit Herrn Stark die hiesige Sportsbar, um das Championsleaguespiel des BVB zu verfolgen. Da einige Schüler nach dem Fußball noch packten oder in anderen Zimmern rumgeisterten, kehrte die Nachtruhe fast pünktlich um 23.30 Uhr ein. m Laufe der letzten Halleneinheit hatte Herr Langer die Startfolge für das Skirennen am vierten und letzten Tag der Woche ausgelost. Im 15-Sekundentakt ging es für die Schüler der 6a auf eine 1,1 km lange Strecke, die den Sportlern alles abverlangte, was sie in den letzten Tagen gelernt hatten. Nachdem auch der Letzte im Ziel eintrudelte und die Podestplätze errechnet und verkündet wurden, war es dann geschafft. Ein wenig kaputt, aber glücklich traten wir die Heimreise an. Im Großen und Ganzen war dies nicht nur eine tolle Woche für uns Alle, sondern auch eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag kurz vor dem Halbjahr.

Schnappschüsse der Klassenfahrt 

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